Mobil mit APEX - ein Gespräch mit Marcus Blum

Aktualisiert: Apr 7


Im Interview erläutert Marcus Blum, warum man den Schulungstag "Mobil mit APEX" bei der DOAG Konferenz am 22.11.2019 in Nürnberg besuchen sollte.









Der IT-Macher bietet bei der DOAG den Schulungstag „Mobil mit APEX“ an. Dazu die Frage: „Kann man an nur einem Tag wirklich etwas mitnehmen?“

Davon bin ich überzeugt. Wer über Grundkenntnisse in APEX und JavaScript verfügt, profitiert auf jeden Fall davon. Die Teilnehmer werden in das Thema „Mobilisierung“ eingeführt, erhalten Antworten auf alle wichtigen Fragen und verfügen damit über das notwendige Rüstzeug, um intern weiterzumachen. Dank der praktischen Beispiele sieht man auch, dass das alles nicht so schlimm ist.


D.h. man braucht keine großen APEX-Kenntnisse?

Nein. Grundkenntnisse reichen definitiv. Wir stellen anhand mehrerer Beispiele exemplarisch vor, wie man mobile Funktionalität in eigenen Applikationen nutzen kann, und die Teilnehmer setzen es gleich praktisch um. Den Programmcode kann jeder mitnehmen und direkt bei sich wiederverwenden. Mit solchen Mustern wird man sehr viel schneller produktiv.


Reduziert sich damit der Aufwand zur Mobilisierung?

Man beschleunigt dadurch zunächst die Einarbeitung. Statt mindestens einer Woche Einarbeitung von Grund auf kann man Muster & Vorlagen für den Quick-Start nutzen. In der Schulung stellen wir einige unserer Muster exemplarisch zur Verfügung, weitere kommen bei unserem Implementierungsangebot zum Einsatz. Arbeit bedeutet es natürlich trotzdem, weil die Funktionalitäten ja implementiert werden müssen.


Wie sind Ihre Vorlagen entstanden?

Sie stammen sowohl aus unserer eigenen internen Zeiterfassungslösung als auch aus verschiedenen Kundenprojekten, die wir umgesetzt haben. Man kann sagen: Aus der Praxis für die Praxis.


Welche Einsatzszenarien haben sich in der Praxis gezeigt?

Eigentlich kann man alles mobil verfügbar machen, was Menschen „unterwegs“ brauchen. Im Transportwesen und in der Logistik lässt sich die Dokumentation der vorgeschriebenen Prozesse direkt unterwegs realisieren. Speziell in der Schadensdokumentation – auch im Baugewerbe oder im Fernmeldewesen – sind mobile Funktionen für die Einhaltung der vorgeschriebenen Nachweispflichten sehr hilfreich. Aber auch in der regelkonformen Dokumentation von Montage-Prozessen, beispielsweise im Fernmeldewesen, kommen mehr und mehr APPs zum Einsatz.


Klassische Außendienstfunktionen werden durch mobile Kundenakten, Bestellwesen über Handy, Betriebsstammblätter oder Routenplanung unterstützt. Die Paketzustellung kann dank GPS nachweisen, dass Zustellversuche stattgefunden haben. Einsatzbeispiele gibt es mehr als genug. Wichtig ist es, Anwendungen auf die Straße zu bringen, dort wo man sie braucht. Das erspart lästige Nacharbeiten, wenn man abends noch ins Büro bzw. nach Hause kommt.


Eine Erfahrung haben wir definitiv gemacht: Der Appetit kommt beim Essen. Hat man einmal angefangen, kommen ständig neue Ideen. Der Workshop ist daher auch ein „Appetizer“ – allein deshalb lohnt sich die Teilnahme.

Die Referenten